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Braunschweig glückt die Revanche und gewinnt gegen resignierende Goslarer mit einem soliden Auftritt zu Recht.

USC Braunschweig V : 1. VC Goslar 3: 1(25:22 | 19.25 | 25:13 | 25:15)

Trotz eines 3:1 Erfolgs vor heimischer Kulisse in der Hinrunde, gingen der Tabellenführer aus Goslar voller Respekt vor eine ausgewogene Braunschweiger Mannschaft, die nicht grundlos bis dato auf Platz 2 stand, in die Partie. Der krankheitsbedingt reduzierte Goslarer Kader musste auf 3 Positionen umstellen, konnte aber dennoch einen grundsätzlich wettbewerbsfähigen Kader aufstellen.

Der erste Satz gestaltete sich auf beiden Seiten durchwachsen. Solide Annahmen und ein wenig druckvolles Angriffsspiel deutete nicht auf ein Spitzenspiel hin. So gestaltete sich das Spiel bis zur Satzmitte ausgewogen, bis sich die Braunschweiger durch ein fades Abwehrverhalten einen 4 Punkte Vorsprung herausarbeitete, die Goslar nicht mehr aufholte, was unter anderem auch an einer hohen Fehlerquote im ersten Aufschlag lag.

So wie der erste Satz aufhörte, begann auch der zweite Satz. Goslar kam mit dem Aufschlagspiel der Gastgeber nicht klar und lag schnell 0:4 zurück. Nach der daraufhin folgenden Auszeit, kam Goslar wieder besser ins Spiel und konnte erstmals bei einem Stand von 10:10 ausgleichen. Die Braunschweiger machten daraufhin wieder mehr Druck und Goslar fand keine Antworten und lag schnell mit 13:18 zurück. Die Braunschweiger wechselten und wogen sich zu früh in Sicherheit, denn mit einer abwechslungsreichen Aufschlagserie, sorgten die Gäste für eine nicht mehr möglich gehaltenen 21:18 Führung, die mit dem nächsten Aufschlagrecht dann sogar zu einem 25:19 Satzsieg reichte.

Braunschweig wechselte wieder zu ihrer Stammformation und Goslar wirkte fortan verunsichert in der Annahme, unbeweglich in der Abwehr und wenig wach in den Ballwechseln. Die logische Konsequenz der nächsten beiden Sätzen waren klare Niederlagen, in der Goslar wenig Gegenwehr leistete und überfordert wirkte.

So hieß am Ende des Spiel der Sieger gerechterweise USC Braunschweig und für Goslar heißt es Mund abwischen, Köpfe hoch nach den ersten Punktverlusten der Saison und positiv auf die nächsten Spiele blicken. Vielleicht aber auch die Erkenntnis das fehlendes Training sich auf das Spiel auswirkt und das Saisonziel „Spaß haben“ auch nur mit einem Stück mehr Engagement im Spiel erreichbar ist. Denn manchmal ist es nicht die Niederlage die schmerzt, sondern die Art und Weise./bae