Nachbarschaftsduell am Sonntagmorgen

Am kommenden Wochenende (So., 22.02.26) tritt der 1. VC Goslar die schwere Auswärtsreise nach Salzgitter an. Die Goslarer sehen sich einer wahrlich schwierigen Aufgabe gegenüber: Spielertrainer Mathias Krosta, Libero Frank Zscheile, Mittelblocker Heiner Köhler und möglicherweise auch verletzungsbedingt Mittelblocker Alexander Riegler, werden nicht zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass Außenangreifer Sebastian Dorn im Angriff in dieser Saison nicht mehr einsatzfähig ist. Trotz dieser personellen Engpässe, hat das Team in bisherigen Spielen eindrucksvoll gezeigt, dass es als geschlossene Einheit auftritt und auch in schwierigen Phasen zusammenhält.

Im Hinspiel zeigte Goslar gegen Salzgitter III lange ein enges Duell und musste sich erst im fünften Satz knapp geschlagen geben. Salzgitter startete stark, Goslar fand zunächst nicht ins Spiel. Dann drehte Goslar das Match, bevor im Entscheidungssatz Salzgitter einfach frischer wirkte und die Erschöpfung der Goslarer konsequent nutzte. Goslar kann gegen Salzgitter mithalten, muss aber in allen Phasen konzentriert bleiben.

Mit einem engen Kader und einigen Ausfällen steht Goslar vor der Herausforderung, die Lücken in Annahme, Block und Angriff zu kompensieren. Die Flexibilität des Kaders wird entscheidend sein, um Alternativen zu finden und kompakt zu bleiben. Besonders werden an diesem Spieltag die eigenen jüngen Nachwuchsspieler gefragt sein, sind sie inzwischen bereit für große Herausforderungen?

Gegen Salzgitter III gilt es, besonders die Schlagkräftigkeit des Gegners früh zu erkennen und eigene Rhythmusphasen zu nutzen. Stabilität in der Annahme, schnelle Ballwechsel und eine fokussierte Block-/Abwehrleistung, wie bereits im Hinspiel gut gelungen, sind Schlüssel.

Bei Schwierigkeiten hat Goslar stets gezeigt, dass Moral, Teamgeist und Nervenstärke auch gegen stärkere Gegner getragen werden. Dieser Charakter wird erneut gebraucht, um am Ende möglicherweise siegreich zu sein.

Die Aufgabe in Salzgitter ist groß, doch der Teamgeist bleibt: Goslar ist ein geschlossenes Kollektiv, das auch bei Personaldezimierungen zusammenhält. Mit Einsatz, Disziplin und gegenseitiger Unterstützung wollen die Goslarer so nah wie möglich am gewünschten Ergebnis bleiben und zeigen, dass der Teamgeist auch in schwierigen Phasen über Sieg oder Niederlage entscheidet.