1. VC Goslar will wieder oben angreifen

Nach einer schwierigen Spielzeit und einigen personellen Veränderungen startet die Herrenmannschaft des 1. VC Goslar mit neuem Schwung in die Bezirksliga-Saison 2026/2027. Das Ziel ist klar: Die Goslarer wollen den Anschluss an die Spitzengruppe wiederherstellen und mindestens den dritten Tabellenplatz erreichen – möglichst sogar die Vizemeisterschaft.

In der vergangenen Saison musste sich der 1. VC mit Rang vier begnügen. Trainer Mathias Krosta legte daraufhin zunächst sein Amt nieder, da er das Gefühl hatte, die Mannschaft mit seinen Ideen nicht mehr ausreichend zu erreichen. Auch persönliche Gründe spielten bei seiner Entscheidung eine Rolle. Um das Team in der Übergangsphase zu unterstützen, erklärte er sich jedoch bereit, vorerst weiterzuhelfen.

Inzwischen haben Mannschaft und Trainer wieder zueinandergefunden. Die Eigenmotivation im Team ist deutlich gestiegen, sodass Krosta auch in der neuen Saison an der Seitenlinie stehen wird. Nach verbesserter Fitness soll er zudem wieder auf dem Spielfeld für zusätzliche Impulse sorgen.

Mehrere Leistungsträger verlassen das Team

Personell muss der 1. VC einige Abgänge verkraften. Wjatscheslaw „Slawa“ Nikiforow beendet seine Volleyball-Laufbahn aus gesundheitlichen Gründen. Der Verein bedankt sich bei dem langjährigen Außenangreifer für dessen stets zuverlässiges Engagement und hofft, ihn künftig zumindest bei den Heimspielen im Fanblock begrüßen zu dürfen.

Libero Christian Kaufmann richtet seinen sportlichen Schwerpunkt verstärkt auf den Radsport und wird voraussichtlich nur noch gelegentlich zur Verfügung stehen. Zudem wechseln die drei talentierten Nachwuchsspieler Loris Berndt, Max Faulbaum und Oskar Reichmann zum Wolfenbütteler VC. Nach ihrer positiven Entwicklung in Goslar suchen sie dort in der Landesliga eine neue Herausforderung. Der 1. VC bedankt sich für ihre spielerische und menschliche Bereicherung in den vergangenen beiden Jahren und wünscht ihnen viel Erfolg.

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Philipp und Jan wechseln von der Mixed in die Herren.

Verstärkung aus den eigenen Reihen und ein Rückkehrer

Die entstandenen Lücken sollen unter anderem durch zwei Spieler aus den Mixed-Mannschaften des Vereins geschlossen werden. Philipp Fahrenholz und Jan Hargarten wagen nach erfolgreichen Auftritten in der Mixed-Liga den Schritt in die Herren-Bezirksliga. Beide wollen sich sportlich weiterentwickeln und haben sich bereits schnell in das Team integriert.

Besonders groß ist die Freude über die Rückkehr von Bohdan Dudnyk. Der frühere Leistungsträger auf der Außenposition hatte den Verein nach der Meistersaison 2023/2024 verlassen, um sich beim MTV Salzgitter in der Regionalliga durchzusetzen. Dort wurde er jedoch gesundheitlich ausgebremst. Der Kontakt zu seinen ehemaligen Mitspielern riss nie ab – für den Verein ein Beleg für den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft.

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TEAM 2026/27

Erfahrung als Stärke und Herausforderung

Eine zentrale Aufgabe wird es sein, die Abgänge zu kompensieren und die Neuzugänge möglichst schnell in die Abläufe einzubinden. Gleichzeitig wird das zunehmende Alter des überwiegenden Teils der Mannschaft zu einem Faktor. Häufig treffen die Goslarer auf deutlich jüngere Nachwuchsteams. Auch die körperliche Verfassung einiger Spieler, berufliche Verpflichtungen der Schichtarbeiter sowie mögliche Ausfälle erschweren die Planungen.

In der Rückrunde wird voraussichtlich zudem Leistungsträger Aderrahim Addi aus beruflichen Gründen fehlen. Dennoch ist es dem Verein erneut gelungen, eine leistungsstarke und ehrgeizige Mannschaft für den Wettbewerb zu melden.

Zum Auftakt wartet direkt eine Auswärtsaufgabe: Am Samstag, 12. September 2026, tritt der 1. VC Goslar beim MTV Stederdorf III an. Erstmalig vor heimischer Kulisse wird sich die Mannschaft in der Sporthalle Worthschule am 31. Oktober 2026 präsentieren, zu Gast werden dann der MTV Seesen sowie Vallstedt Vechelde Vikings III sein. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sind vorhanden. Nun muss die Mannschaft ihr Potenzial konstant abrufen.

Die Mannschaft kann – sie muss nun nur noch wollen. Glückauf!