Unabhängig vom Ausgang des Spiels, werden die Goslarer die Saison auf Platz 4 beenden. Königslutter belegt Platz 6, könnte sich mit einem Doppelsieg vor eigenem Publikum aber nur noch rein rechnerisch auf Platz 5 vorschieben, womit beide als Tabellennachbarn vereint wären.
Goslar muss aus persönlichen Gründen auf Libero Christian Kaufmann verzichten, hier steht aber der zuletzt stark aufspielende Frank Zscheile erneut zur Verfügung; vermutlich wird verletzungsbedingt auch auf Mittelblocker Loris Berndt noch nicht wieder spielen können, auch Alexander Riegler wird auf dieser Position erneut nicht einsatzfähig sein. Somit wird wieder das Gespann Heiner Köhler und Martin Baensch über die Mitte für Stabilität sorgen. Wjatscheslaw Nikiforow beendet nach dieser Partie aus gesundheitlichen Gründen (Knie) seine aktive Karriere; die Mannschaft bedankt sich für seine Zuverlässigkeit sowie Vereinstreue und wünscht ihm alles Gute für seine künftige Freizeitgestaltung.
Im Hinspiel gewann Goslar 3:0 gegen Königslutter, gestützt auf ein starkes Block- und Aufschlagsspiel. Der junge Gegner trat jung ehrgeizig auf; Goslar nutzte konsequent dessen Fehlerquellen. Besonders der geschlossene Block und die sicheren Aufschläge setzten den Gegner unter Druck. Doch die Goslarer seien auch gewarnt, denn im zweiten Satz gab es einen 2:12 Rückstand! Die Mannschaft bewies jedoch Moral, holte Punkt um Punkt auf und gewann den Satz noch – ein Zeichen für mentale Stärke und Teamgeist, wie auch bereits am letzten Spieltag beim Sieg gegen den Tabellenführer aus Braunschweig.
Trotz der personellen Einschränkungen soll der Fokus auf geschlossener Teamleistung, kompakter Abwehrarbeit und effizientem Blockspiel liegen, um Königslutter erneut zu fordern. Ziel ist, möglichst klare Sätze zu liefern, die Konstanz zu fördern, und die Saison mit einem klaren Erfolg zu beenden. Der Abschied von Slawa Nikiforow soll dem Team hierfür zusätzlichen Antrieb geben, um ihm seine Spielerkarriere mit einem Sieg enden zu lassen.