Der Motor des 1. VC Goslar läuft in der neuen Bezirksliga-Saison weiterhin wie geschmiert! Auch in ihrem zweiten Saisonspiel blieben die Kaiserstädter schadlos und sicherten sich bei der TSG Königslutter mit einem verdienten 3:0-Auswärtssieg (25:18, 25:16, 25:23) die vollen drei Punkte. Dass der Sieg trotz eines erneut schmal besetzten Kaders eingefahren wurde, unterstreicht die geschlossene Mannschaftsleistung und den starken Teamgeist der Goslarer.
Sätze 1 & 2: Goslar vollkommen auf Kurs
Mit einem überschaubaren Aufgebot von acht Spielern reiste der 1. VC Goslar in die Vereinshalle der TSG Königslutter. Doch von personellen Engpässen war auf dem Feld nichts zu spüren. Von der ersten Minute an trat Goslar hochkonzentriert auf und dominierte das Geschehen.
Im ersten Durchgang (25:18) baute Goslar aus einer stabilen Annahme heraus kontinuierlich Druck auf. Nach 26 Minuten war der erste Satz souverän eingetütet.
Im zweiten Satz (25:16) legten die Gäste sogar noch eine Schippe drauf. Mit schnellen Kombinationen und präzisem Aufbauspiel ließ man Königslutter überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und tütete den Satz nach nur 18 Minuten blitzsauber ein.
Es brauchte allerdings dann erst eine Aufschlagserie von Krosta, die die Wende im Krimi von Satz 3 beim Rückstand von 13:18 einleitete. Denn im dritten Satz drohte das Match kurzzeitig zu kippen. Im Gefühl der deutlichen Führung schlich sich bei Goslar etwas der Schlendrian ein: Es fehlte an der letzten Konsequenz im Abschluss und in der Abstimmung, wodurch der 1. VC Goslar plötzlich einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen musste.
Doch genau in dieser kritischen Phase bewies die Mannschaft Moral – und hatte in Mathias Krosta den entscheidenden Matchwinner: Angestachelt von diesem Lauf zeigte das gesamte Team großartigen Kampfgeist: In der Feldabwehr gelangen mehrfach spektakuläre Rettungsaktionen, bei denen fast schon verlorene Bälle noch erkämpft und in Punkte umgemünzt wurden.
Am Ende behielt Goslar in der Crunchtime die Nerven und schloss den Satz mit 25:23 erfolgreich ab.
Starke Formkurve bei Regisseur Mathias Krosta: Neben seinen spielentscheidenden Aufschlägen überzeugte Zuspieler Mathias Krosta über das gesamte Spiel hinweg mit klugem Köpfchen und toller Übersicht. Seine variable Ballverteilung setzte die Angreifer immer wieder gekonnt in Szene. Nach den ersten beiden Partien wird deutlich: Krosta kommt immer besser wieder in seine Topform und ist das pulsierende Herz des Goslarer Spiels.
Für den 1. VC Goslar spielten: Mathias Krosta, Frank Zscheile, Abderrahim Addi, Bohdan Dudnyk, Philipp Fahrenholz, Heiner Köhler, Paul Berlet, Martin Baensch